Wie gut sind Tageslichtlampen wirklich?

Sobald die kalte Jahreszeit Einzug hält im Land, werden die wärmenden Sonnenstrahlen seltener und die Tage kürzer. Der Körper benötigt jedoch eine bestimmte Menge an UV-Licht für die Bildung von Vitamin D, das für die Festigkeit der Knochen sorgt, Hautkrankheiten verhindert und für die Ausschüttung bestimmter Hormone wichtig ist – dazu zählen beispielsweise Endorphine („Glückshormone“). Ohne das gewisse Quantum an Tageslicht können sich außerdem seelische Probleme wie die sogenannte „Winterdepression“ einstellen. Mit dem Einsatz einer Tageslichtlampe, die ursprünglich in der Fotografie als Blitz diente, kann man diesen negativen Auswirkungen entgegensteuern. Mit diesen Leuchten für das Raumklimaplus lassen sich Behaglichkeit, Wohlbefinden und sogar die Konzentationsfähigkeit steigern – damit die Dunkelheit keine Chance hat.

Praktischer Vitaminspender für jeden Raum

Wie der Name schon sagt, soll die Tageslichtlampe mit ihrer den Sonnenstrahlen ähnlichen Lichtqualität aufgrund hoher Lichtfrequenz die Helligkeit eines Tages simulieren – diese hat an einem lauen Sommerabend im Durchschnitt etwa 20.000 Lux (Beleuchtungsintensität eines bestimmten Bereichs), die Tageslichtlampe schafft es immerhin auf bis zu 10.000 Lux. Bei der für das Raumklimaplus (Fläche + Luft + Licht + Temperatur) wichtigen Farbtemperatur liegen Sonnenlicht und Tageslichtlampe mit etwa 5.500 Kelvin (thermodynamische Temperatur) sogar gleichauf. Beides ist ausschlaggebend für Behaglichkeit und Wohlbefinden sowie für die Bildung von Vitamin D.

Darüber hinaus weist auch die spektrale Zusammensetzung des Lichtes dieser Lampe eine Ähnlichkeit mit klassischem Tageslicht auf – das bedeutet, sie spendet nicht nur Licht und Wärme, sondern liefert auch die dazu passende Atmosphäre, was sich positiv auf die Konzentationsfähigkeit auswirkt.

Die gesundheitlichen Vorteile

Bei Anwendung der Tageslichtlampe für das Raumklimaplus werden verschiedenste Stimmungen wie Behaglichkeit und Wohlbefinden aktiviert, sowie die Konzentationsfähigkeit gesteigert.

Aber auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen sind wissenschaftlich erwiesen. Das UV-Licht ruft positive hormonelle Veränderungen, wie die Ausschüttung von Glückshormonen, beim Menschen hervor. Zugleich wird Vitamin D produziert, das der Körper nur in geringem Ausmaß speichern kann und außerdem schnell verbraucht. Aus diesem Grund kommt es in der kalten, dunklen Jahreszeit häufig zu einem Vitamin-D-Mangel, den die Tageslichtlampe ausgleichen kann.

Neben den Vorteilen Raumklimaplus, Wohlbefinden, Behaglichkeit und Konzentationsfähigkeit sorgt das künstliche Licht darüber hinaus für eine Stressreduktion, weniger Müdigkeitserscheinungen, die Stärkung des Immunsystems und Regulierung von Blutdruckschwankungen, wirkt außerdem Sehbeschwerden, Energielosigkeit sowie Angstzuständen, Stimmungsschwankungen und sogar Depressionen entgegen.

Nutzung der Tageslichtlampen

Die künstliche Lichtquelle wird überall dort eingesetzt, wo es am natürlichen Tageslicht mangelt – nicht nur im Herbst und Winter, sondern beispielsweise auch in der dunklen Zimmerecke, in der das Homeoffice eingerichtet ist, im Hobbyraum, der sich im Keller befindet, oder in hohen Fabrikhallen mit winzigen Fenstern unter dem Dach. Tageslichtlampen sorgen dort, wo es düster oder dunkel ist, für ein merkbares Raumklimaplus, ihr Schein verbreitet Wohlbefinden und Behaglichkeit in der Freizeit und fördert die Konzentationsfähigkeit bei der Arbeit. Unter anderem werden sie aufgrund ihrer Fähigkeit zur Verbesserung von Leistungs- und Merkfähigkeit häufig auch in Büros verwendet, um den Mangel an Tageslicht auszugleichen, wenn die schwache Wintersonne die Räume nur für wenige Stunden erreicht.

Aufgrund ihrer verschiedenen Ausführungen als Tischlampe, Wandlampe oder Stehlampe sind die überall praktisch einsetzbar.

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